Alles, was Sie über

HAIR EXTENSIONS WISSEN SOLLTEN

Warum wir KEIN Haar in „Single Drawn“- Qualität verwenden (und was das bedeutet)

In der Haarindustrie bezeichnet man den Abstand zwischen dem längsten und kürzesten Haar einer Strähne als „Taper“. Je mehr unterlängen das Rohbaar hat, desto günstiger ist es. Viele kurze Haare und Spliss (LONG TAPER) führen dazu, dass für den Kunden zu viel Volumen nah am Haaransatz entsteht, während das Haar nach unten in die Haarspitzen zu sehr ausdünnt und strähnig aussieht. Daher ist es nur logisch, das Strähnen, die einen hohen Anteil an kurzen Haare mit ausgefransten Enden weniger wertvoll sind, als Haarsträhnen mit einem niedrigen Anteil an kurzen Haare (SHORT TAPER). Zusammengefasst ist klar, dass Strähnen, die viele kurze Haare enthalten, weit weniger wertvoll und schwieriger zu besorgen sind, als Haare mit einem niedrigen Anteil an kurzen Haaren und ausgefransten Enden. Hinzu kommt, dass man mehr Strähnen benötigen würde, um das gewünschte Volumen in den Haarspitzen zu erhalten, und viele Bondings applizieren muss. Das würde dazu führen, dass das Gesamtvolumen des Haares vom Ansatz bis in die Spitzen unausgewogen und disproportional wäre.
Mehr dazu >

LONG TAPER

LONG TAPER

Haarsträhnen mit einem hohen Anteil an kurzen und splissigen Haaren, weisen mehr Volumen am oberen Ende auf. Zu den Haarspitzen hin verdünnt sich das Haar, wodurch ein unerwünschter, strähniger Look entseht.

MINIMAL TAPER

MINIMAL TAPER

Der Gold Fever Minimal Taper verleiht Ihrem Haar gleichmäßige Fülle von Haaransatz bis in die Spitzen.

„SINGLE DRAWN“ bedeutet, dass das Haar zahlreiche verschiedene Unterlängen enthält. Haar in „Double Drawn“-Qualität wird von Gold Fever in einem speziellen zweistufigen Verfahren manuell bearbeitet, um sämtliche kürzeren Haare zu entfernen. Bei „Single Drawn“ kann es sich auch um Haar handeln, das nicht von einer einzigen Person gespendet wurde, sondern ausgekämmtes Haar von Notbedürftigen enthält, die zu dessen Verkauf gezwungen wurden (mehr dazu im Abschnitt „Remi-Haar – Lassen Sie sich nicht täuschen“). Dieses Haar umfasst Haare unterschiedlicher Länge, da es sowohl nachwachsende kürzere Haare als auch älteres Haar enthält. „Single Drawn“-Haar lässt sich leicht daran erkennen, dass die Strähnen am Ansatz um einiges dicker sind als in der Haarspitze. Haar in „Single Drawn“-Qualität ist wesentlich günstiger und eignet sich weniger gut für hochwertige Haarverlängerungen als Haar in „Double-Drawn“-Qualität. Da es einen hohen Anteil an kurzen Haaren enthält, ist es von deutlich geringerer Qualität. Der Preis von „Single Drawn“-Haar sollte daher weit unter dem von „Double-Drawn“-Haar liegen. Gold Fever verwendet ausschließlich Echthaar in „Double-Drawn“-Qualität. Da wir den Mittelmann umgehen, können wir dieses zu günstigen Preisen anbieten – diese liegen zum Teil sogar unter dem Preis anderer Anbieter, die „Single Drawn“-Haar verwenden. Friseursalons erhalten von ihren Lieferanten häufig Fehlinformationen, wenn diese behaupten, dass „Single Drawn“-Haar ausschließlich von Tempeln stammt und nach ethischen Grundsätzen bezogen wurde – mit der Realität hat dies leider nichts zu tun. Sehen Sie sich hierzu unser Video an >

Single Drawn haar

SINGLE DRAWN HAIR

Enthält einen hohen Anteil an Haaren, die weit kürzer als die gewünschte Gesamtlänge sind. Bei „Single Drawn“ kann das Haarvolumen nicht gleichmäßig vom Haaransatz bis in die Spitzen verteilt werden.

Double Drawn haar

DOUBLE DRAWN HAAR

Praktisch alle Haare in einer Strähne haben die gleiche Länge. Das bedeutet, dass das Haarvolumen von oben bis unten ebenmäßig verteilt ist. Nur qualititativ hochwertige Extensions können eine schöne, gleichmäßige Fülle vom Haaransatz bis in die Spitzen erzeugen.

Warum wir KEIN europäisches Haar verwenden (z. B. aus Spanien oder Russland)

Noch vor zehn bis fünfzehn Jahren war das Angebot an europäischem Haar auf dem Markt beträchtlich. Eine Reihe von Orten in Süditalien und verschiedene Regionen in Spanien sowie Russland und die östlichen Schwellenländer stellten eine gute Bezugsquelle für Echthaar in verschiedenen Qualitäten dar.
Echthaar aus Russland und Nordeuropa war vorwiegend blond und genetisch bedingt meist zu fein, um das nötige Volumen für eine hochwertige Haarverlängerung zu liefern. Haar aus Süditalien oder Spanien eignete sich deutlich besser, um die gewünschte Fülle und Länge zu erhalten.
Jedoch stammte das Haar aus diesen Märkten meist von Menschen, die zu dessen Verkauf gezwungen waren, um für sich und ihre Familien sorgen zu können. Mit der Philosophie und den Grundsätzen von Gold Fever zur ethischen oder nachvollziehbaren Beschaffung lässt sich dies nicht vereinbaren.

„Spanisches“ und „europäisches Haar“ – ein moderner Mythos

Mit der Verbreitung des Internets und dem zunehmenden Einfluss von Prominenten und Stars in der Gesellschaft hat sich ein drastischer Wandel vollzogen. Frauen sind nicht länger bereit, wie früher ihr Haar abzuschneiden und zu spenden, sondern wollen selbst wie die angesagten Stars mit langen, wallenden Haaren und voluminösen Frisuren aussehen. Der Mythos, dass große Mengen an spanischem oder europäischem Haar für Haarverlängerungen zur Verfügung stehen, ist also falsch. Schließlich kann man sich kaum vorstellen, dass europäische Frauen und Mädchen Schlange stehen, um ihr Haar an Anbieter von Haarverlängerungen zu verkaufen – und das auch noch zufällig in der richtigen Länge und Farbe sowie in ausreichender Menge, um nur einen Bruchteil der Salons dauerhaft mit Haar zu versorgen.
Die einzige ethisch vertretbare, realisierbare und dauerhafte Quelle für Echthaar, das die Anforderungen europäischer Frauen erfüllt, ist Haar aus Indien. Dieses lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: Die erste Kategorie – und die mit der höchsten Qualität – ist indisches Tempelhaar. Dieses wird von Gläubigen in indischen Tempeln als Ausdruck ihres Glaubens freiwillig ihren Gottheiten geopfert. Die Gläubigen sind sich bewusst, dass ihr Haar im Anschluss verkauft und in der westlichen Welt für die Herstellung von Perücken und Haarverlängerungen verwendet wird. Und sie wissen, dass das Geld, das der Tempel für das geopferte Haar erhält, wieder zurück in die Gesellschaft fließt und für wohltätige Zwecke verwendet wird. Dies wurde von Journalisten und Fernsehreportagen immer wieder untersucht und bestätigt und ist eine unbestrittene Tatsache. Die zweite Kategorie wird im Abschnitt „Warum wir KEIN ausgekämmtes indisches Haar verwenden“ beschrieben.

Remi-Haar "Lassen Sie sich nicht täuschen"

(Mehr über ECHTE REMI-Qualität erfahren Sie im Bereich „Haar von Gold Fever“ unter „Über uns“.) In der Haarbranche wird der Begriff REMI oder REMY häufig falsch verwendet. Oft wird damit für günstiges, ausgekämmtes Haar geworben, das in großen Mengen von Dörfern in Indien und Dritte-Welt-Ländern bezogen wird. Damit soll dieses exotischer klingen und eine gute Qualität suggeriert werden. Tatsächlich handelt es sich dabei einfach um Haar, das von Millionen von Frauen beim Kämmen gesammelt und dann von einem Händler aufgekauft wird. Da die Haare einzeln gesammelt werden, ist es natürlich unmöglich, dass alle Haare in Wuchsrichtung liegen. Stattdessen wird das Haar in einem Säurebad behandelt und die Schuppenschicht gänzlich entfernt, damit das Haar nicht verknotet oder verfilzt.
Das ist in etwa so, als würde man Spaghetti unterschiedlicher Dicke in denselben Kochtopf geben und für dieselbe Zeit kochen: Die dünnen Spaghetti wären verkocht, die dicken Spaghetti nicht weich genug. Ähnlich ist auch der Vorgang, wenn man ausgekämmtes Haar in einem Säurebad behandelt. Da dieses sehr unterschiedliche Dicken aufweist, wird ein Großteil der einzelnen Haare durch das Säurebad stark beschädigt, während bei anderen die Schuppenschicht nicht vollständig entfernt wird.
Durch das Säurebad verliert das Haar zudem bedeutend an Gewicht. Da Rohhaar aber anhand von Gewicht und Länge verkauft wird, wird das Haar anschließend in einem Silikonbad behandelt, um das Gewicht auszugleichen. Zwar verleiht dies dem Haar zunächst Glanz (auch wenn dieser wenig natürlich wirkt) und Geschmeidigkeit – sobald das Haar jedoch einige Male gewaschen wird, löst sich das Silikon und die echten Probleme fangen erst an.
Ohne das Silikon werden Bereiche offengelegt, an denen die Schuppenschicht durch das Säurebad nicht vollständig entfernt wurde. Da die Schuppenschicht der einzelnen Haare aber nicht gleich ausgerichtet ist, verknoten und verfilzen die Haare. In Bereichen, in denen die Schuppenschicht vollständig entfernt wurde, trocknen diese dagegen sehr schnell aus und verlieren damit an Vitalität. Echthaar-Strähnen aus minderwertigem ausgekämmten Haar sind in der Haarverlängerungsbranche von heute allzu verbreitet und werden unachtsamen Kundinnen häufig als REMI-Haar verkauft. DIE KUNDIN WIRD SICH WUNDERN, WARUM IHR HAAR AM TAG DER HAARVERLÄNGERUNG SO GUT AUSSIEHT, NACH EIN PAAR WOCHEN ABER DIE OBEN BESCHRIEBENEN PROBLEME AUFTRETEN. Die Schuld wird häufig dem Salon oder der Kundin zugeschoben, in Wahrheit liegt das Problem aber an der minderwertigen Qualität des verwendeten Echthaars.

Warum wir KEIN ausgekämmtes indisches Haar verwenden

Die zweite Quelle für indisches Haar ist ausgekämmtes Haar, auf das wir bereits auf unserer Website eingegangen sind. Dieses wird von den Armen bezogen, die ihr Haar täglich ausbürsten und das ausgekämmte Haar sammeln, um es regelmäßig an die Händler zu verkaufen. Wie bereits erwähnt, erfüllt dieses Haar nicht die Grundsätze der ethischen und nachvollziehbaren Beschaffung. Da es zudem einem Säurebad zur Entfernung der Schuppenschicht unterzogen wird, entspricht es nicht dem hohen Standard, der für eine hochwertige Haarverlängerung unerlässlich ist.

Warum wir KEIN chinesisches Haar verwenden

Chinesisches Haar ist ungeeignet fur eine hochwertige Qualität bei Haarverlängerungen da es zu dick zu schwer und nicht den gleichen Querschnitt wie ein europäisches Haar hat.

Keratin – Informieren Sie sich richtig

Der Begriff „Keratin“ wird häufig verwendet, um die Verbindungsstelle der Echthaar-Strähne zu beschreiben. Zahlreiche Anbieter verwenden den Begriff irreführend und suggerieren damit, dass es sich um eine Substanz handelt, die natürlich im menschlichen Haar vorkommt. KERATIN wird aus menschlichem Haar gewonnen und findet verbreiteten Einsatz in der Haarpflegebranche. Die Gewinnung von KERATIN und dessen Verarbeitung zu einem Bondingmittel sind jedoch technisch sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Im Jahr 1991 patentierte der Pionier der gesamten Haarverlängerungsbranche das erste und einzige Bondingmittel, das tatsächlich aus KERATIN bestand. Zwar war die Herstellung eines Bondingmittels aus echtem KERATIN-Extrakt sehr teuer. Da seine molekulare Beschaffenheit jedoch der des Eigenhaars entsprach, ließ sich damit eine äußerst zuverlässige und dauerhafte Verbindung erzielen. Aufgrund des riesigen kommerziellen Erfolgs dieser Erfindung ging auch der Rest der Branche dazu über, alle möglichen Stoffe als KERATIN zu vermarkten – von einfachen Wachsen bis hin zu Schmelzklebstoffen oder sogar einfachem Sekundenkleber. Wachse und herkömmliche Kleber oder Schmelzklebstoffe, die häufig aus Copolyester-Polymeren bestehen und von dem Großteil der Anbieter von Haarverlängerungen genutzt werden, haben weder etwas mit KERATIN noch dem Eigenhaar gemeinsam. Viele von ihnen halten lediglich einigen Haarwäschen stand, bevor sie sich lockern oder sich große Mengen an Haaren lösen.
Gold Fever™ hat sich mit denselben Wissenschaftlern zusammengetan, die damals das erste KERATIN-Bondingmittel entwickelten. Mit den Protein Tips™ von Gold Fever ist es ihnen gelungen, Bondings auf eine neue Entwicklungsstufe zu heben.
Mehr dazu HiER >

Salons, die Haar minderer Qualität erhalten, bekommen von Zulieferern häufig die Ausrede zu hören, es handle sich dabei nur um diese eine Lieferung. Dieses Argument muss für den Salon aus den folgenden Gründen als unakzeptabel gelten:

  1. Jeder Ankäufer von Echthaar sollte zu jedem Zeitpunkt genau wissen, was für Ware er kauft und sollte die Erfahrung haben, zwischen schlechtem und gutem Haar zu unterscheiden. Das kann auch ethische Konsequenzen haben.
  2. Der Lieferant, der qualitativ minderwertiges Haar vom Hersteller erhält, sollte zugleich erkennen, dass das Haar unterdurchschnittlich ist und das er mit diesem Produkt keinen Salon beliefern kann. Der Lieferant kann dieses schlechte Haar nur durch ähnlich minderwertigem Haar ersetzen, da er von seinem Zulieferer abhängig ist. Jener Zulieferer hat das qualitativ minderwertige Haar erworben und verarbeitet und ist damit in der Verantwortung.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Hersteller und Verarbeiter von Haar eine große Verantwortung tragen, sicherzugehen, dass das von ihnen erworbene Produkt die hohen qualitativen und ethischen Anforderungen erfüllt. Die Verantwortung der Lieferanten liegt darin, zu erkennen und zu ermitteln, was sie von den Zulieferern erhalten. Nur so kann vermieden werden, dass Salons mit Haar beliefert werden, das nicht den vereinbarten Qualitätsanforderungen genügt.
Gold Fever übernimmt und kontrolliert sämtliche Schritte des Herstellungsprozesses. Nur so können wir garantieren, dass unsere Partnersalons nur mit Echthaar, das zu 100% ethisch erworben wurde und den höchsten Qualitätsanforderungen genügt, beliefert werden.

Dies ist unser Versprechen an Sie.

Mehr dazu unter Gold Fever Ethiknachweis


Follow us

Follow us

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.